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Was bewegt Menschen mit Behinderungen in Magdeburg?

Der „Magdeburger Aktions- bzw. Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ wird von der Landeshauptstadt überarbeitet und 2021 vorgelegt. Ein Baustein dafür sind Umfrageergebnisse unter Magdeburger*innen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen ab 16 Jahren aus dem Jahr 2020. Ein nächster Schritt sind digitale Workshops zu den einzelnen Themenfeldern, die am 23. März beginnen.

Anzug mit Blindenzeichen © nmann77 - Fotolia
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© nmann77 - Fotolia

Die Ergebnisse der Befragung aus dem Jahr 2020 liegen nun vor. Die Ergebnisse sollen Erkenntnisse zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe der Zielgruppe erfassen. Insgesamt beteiligten sich 361 Bürger*innen an der Umfrage. 277 von ihnen bestätigten den Besitz eines Schwerbehindertenausweises und 186 hatten zum Befragungszeitpunkt eine rechtliche Betreuung. Die Teilnehmenden äußerten sich zu ihrer Erwerbssituation, wie sie wohnen und welche Beratungsangebote sie kennen und wahrnehmen. Aber auch Themen wie die städtische Infrastruktur und die mobile Situation in Magdeburg wurden erfragt.

Am Ende wurden die Teilnehmenden nach den dringendsten Änderungen für Menschen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen in der Landeshauptstadt gefragt. Die drei am häufigsten genannten Bereiche waren:

  • Barrierefreiheit und Mobilität im öffentlichen Raum (140 Nennungen bzw. 12 Prozent)
  • Freizeit (127 Nennungen bzw. 11 Prozent)
  • finanzielle Hilfen (133 Nennungen bzw. 11 Prozent).

Das Feld für freie Antworten wurde unter anderem dafür genutzt, um auf Handlungsbedarf im Bereich Leichte Sprache, Haltestellen sowie Bus bzw. Bahn hinzuweisen.

Die Antworten fließen in den „Magdeburger Aktions- bzw. Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ ein, der in diesem Jahr fortgeschrieben wird. Dieser war 2012 vom Stadtrat beschlossen worden.

8 digitale Themen-Workshops mit Betroffenen

Als nächsten Schritt bietet die Stadtverwaltung acht digitale Workshops mit Betroffenen zu folgenden einzelnen Themenbereichen:

  • 23.03.21 – Lebensstandard, Grundsicherung/sozialer Schutz, soziale Infrastruktur
  • 25.03.21 – Arbeit und Beschäftigung
  • 29.03.21 – Bildung
  • 08.04.21 – Bauen, Wohnen und Verkehrsinfrastruktur
  • 12.04.21 – Gesundheit
  • 14.04.21 – Kulturelles Leben, Freizeit und Sport
  • 20.04.21 – Information und Kommunikation, Gebärdensprache
  • 22.04.21 – Gesellschaftliche Teilhabe und Interessenvertretung

Anmeldungen

Telefon: 0391 540 3242
E-Mail: rebekka.Roggisch@jsgp.magdeburg.de

Die zusammengetragenen Ergebnisse der Workshops sind von besonderem Wert, da der unmittelbare Kontakt zu Betroffenen gewährleistet ist. Ihre Angaben geben der Verwaltung und anderen involvierten Institutionen wichtige Hinweise zu Teilhabebarrieren und wie diese reduziert bzw. abgebaut werden könnten.

Hintergrund zur Befragung

Die Befragung wurde durch das Örtliche Teilhabemanagement der Stabsstelle für Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung der Landeshauptstadt Magdeburg in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung umgesetzt. Dank gilt für die Unterstützung vor allem den teilnehmenden Befragten sowie den beteiligten Einrichtungen.

Die Information I0068/21 und die Ergebnisse sind im Ratsinformationssystem einsehbar.

Über den Aktionsplan

Die Überarbeitung des Aktionsplanes wird mit dem Projekt „Magdeburg wird inklusiv – wir sind dabei“ umgesetzt. Es ist Bestandteil des Landesprogrammes Örtliches Teilhabemanagement und wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

ESF