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Was bedeutet (häusliche) Quarantäne genau?

Wird eine Person durch das Gesundheitsamt positiv auf COVID-19 getestet, wird die betroffene Person per Anweisung in Quarantäne geschickt. Die Information hierzu erfolgt per Mail und/ oder per Post.

►Die vom Gesundheitsamt benachrichtigten Kontaktpersonen haben den Anweisungen des Amtes Folge zu leisten!

►Das Warten auf den schriftlichen Bescheid entbindet nicht von der Einhaltung der angeordneten Quarantäne!

Positiv getestete Personen sind aufgefordert, ihre Kontaktpersonen der letzten 6 bis 7 Tage aufzulisten und diese Liste schnellstmöglich dem Gesundheitsamt zur Verfügung zu stellen. Um diese Kontaktpersonen umgehend informieren zu können, benötigt das Gesundheitsamt folgende Angaben:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Anschrift

Kontaktperson ist, wer mit einer positiv-getesteten Person mehrere Minuten direkten Kontakt hatte oder sich ohne Mindestabstand und schlechter Lüftung in einem Raum aufgehalten hat. Die gesammelten Daten über die Kontaktpersonen können positiv getestete Personen am besten per E-Mail an das Gesundheitsamt schicken. Das Gesundheitsamt ist über die Hotline 0391 540 2000 oder per Mail: hotline.corona@ga.magdeburg.de zu erreichen.

Das Verlassen des Hauses oder der Besuch durch Freund*innen und Familie ist dabei weitestgehend untersagt und unterliegt strengen Verhaltensregeln. Das Gesundheitsamt kann unter anderem anordnen, dass täglich Temperatur gemessen wird oder Abstriche genommen werden. Das Führen einer Art Tagebuch über das Befinden kann ebenfalls angeordnet werden und muss dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werden.

Für Einkäufe oder sonstige Erledigungen sollten Familie, Freund*innen oder Nachbar*innen mobilisiert werden. Der Körperkontakt sollte dabei vermieden werden. Einkäufe könnten vor die Tür gestellt werden.

Die Quarantäne dient sowohl dem eigenen, als auch dem Schutz Außenstehender vor der Ansteckung mit dem Coronavirus sowie der Verhinderung der Verbreitung der Erkrankung. Grundsätzlich ist die Quarantäne eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus weitergeben.

Wird während der Quarantäne medizinische Hilfe benötigt, ist die Hausarztpraxis oder das Gesundheitsamt unter der Corona-Hotline 0391 540 2000 zu verständigen. Ein Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung steht unter 116 117 ebenfalls zur Verfügung. Letztere ist eine einheitliche Behördenrufnummer. Eine Vorwahl ist nicht notwendig.

►In einem Notfall rufen Sie den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit COVID-19 abgesondert wurden.

Weitere Informationen zu Verhaltensregeln bei (häuslicher) Quarantäne finden Sie auf dem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts oder beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

Kann eine Quarantäne auch bei fehlenden Krankheitssymptomen angeordnet werden?

Die Quarantäne wird vom Gesundheitsamt in folgenden Fällen angeordnet:

  • Reiserückkehrende aus einem Risikogebiet
    • Diese haben sich unverzüglich direkt nach der Einreise in die Haupt- oder Nebenwohnung bzw. in eine andere Unterkunft zu begeben, in der eine Absonderung gewährleistet werden kann.
    • In dieser Zeit darf die sich in Quarantäne befindende Person keinen Besuch empfangen.
    • Das Gesundheitsamt muss unverzüglich informiert werden, wenn typische Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust innerhalb von zehn Tagen nach Einreise auftreten.

  • Kontaktpersonen zu einer mit dem COVID-19-Virus erkrankten Person
    • In diesem Fall wird die Person vom Gesundheitsamt bzw. von der positiv auf Corona getesteten Person kontaktiert. Bitte warten Sie nicht bis zum Erhalt der Quarantäneverordnung, sondern begeben Sie sich direkt verantwortungsvoll in häusliche Quarantäne.
    • Während der Quarantäne darf die Wohnung nicht verlassen und kein Besuch empfangen werden.
    • Das Gesundheitsamt muss unverzüglich informiert werden, wenn typische Symptome einer SARS-CoV-2-Infektionen wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten.

Reiserückkehrende aus Risikogebieten und direkte Kontaktpersonen von Infizierten gelten als ansteckungsverdächtige Personen, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein.


Wie sollen sich Personen verhalten, wenn sich eine angehörige Person in Quarantäne befindet?

Sollten gesundheitlich keine Einschränkungen bestehen, kann die Person in Quarantäne im Alltag unterstützt werden. Das können zum Beispiel Einkäufe oder andere Besorgungen sein.

Befindet sich die in Quarantäne befindliche Person im selben Haushalt, ist es wichtig, dass Sie den Körperkontakt unbedingt reduzieren. Der Mindestabstand von eineinhalb bis zwei Metern ist einzuhalten. Ferner sollten Sie auch weiterhin die Hygieneregeln sowie die regelmäßige Händehygiene beachten.

Verhalten nach einem Positivtest und in der Quarantäne

Dürfen meine Kinder zur Schule bzw. Kita, wenn ich in Quarantäne bin und negativ getestet wurde?

Wenn Sie nur Kontaktperson sind, dann dürfen die Kinder natürlich in die Betreuung bzw. in die Schule gehen. Sind Sie allerdings selbst positiv getestet worden, gelten Ihre Kinder für 14 Tage als Kontaktpersonen und müssen sich in Quarantäne begeben, unabhängig ob Sie zwischenzeitlich einen negativen Test vorweisen können.

Dürfen meine Kinder zur Schule bzw. Kita, wenn ich in Quarantäne bin und positiv getestet wurde?

Nein, dann gelten Ihre Kinder als Kontaktpersonen und haben wie Sie 14 Tage Quarantäne einzuhalten.

Wie verhält es sich bei Geschwisterkindern, wenn eines der Kinder in Quarantäne ist?

Ist ein Geschwisterkind Kontaktperson, kann das andere Kind selbstverständlich in die Kindertagesstätte oder Schule. Bei positiv getesteten Kindern gilt für diese und für alle Geschwister eine 14-tägige Quarantäne.

Woher erhalte ich die Bescheinigung für meinen Arbeitgeber, wenn ich oder mein Kind in Quarantäne ist?

Beim Gesundheitsamt. Dieses stellt die notwendigen Anordnungen aus.

Darf ich während der Quarantäne mit meinem Haustier z.B. Hund spazieren gehen?

Aus Tierschutzgründen muss das Ausführen des Hundes ermöglicht werden. Hier ist es wichtig, dass keine persönlichen Kontakte zu Mitmenschen während des Gassigehens stattfinden dürfen.

Wie ist die Entgelt-Vorzahlung aufgrund des Infektionsschutzgesetztes geregelt?

Arbeitgeber*innen und Selbstständige finden auf Infektionsschutzgesetz - Tätigkeitsverbot den Antrag und können eine Erstattung der Verdienstausfälle geltend machen. Informationen dazu gibt es auch unter Magdeburg - Entschädigung nach IfSG.

Quarantäne und Schulbetrieb


Wie verhält es sich mit Quarantäne und Schulpflicht?

Angeordnete Quarantäne setzt die Schulpflicht außer Kraft. Das Rechtsgut der körperlichen Unversehrtheit steht zum Schutz der betroffenen Person und Bevölkerung über der Schulpflicht.


Durch überfüllte Schulbusse der Magdeburger Verkehrsbetriebe kann es dazu kommen, dass nicht jedes Kind mit dem gewünschten Schulbus zur Schule fahren kann. Gibt es hier eine Lösung?

Die Verantwortung hierfür liegt bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben.  Aktuell werden im Berufs- und Schülerverkehr alle möglichen Fahrten angeboten. Eine Taktverdichtung ist kapazitiv nicht möglich. Eltern können prüfen, ob eine Fahrt eher oder später mit der gewünschten Linie zur Schule möglich wäre, sodass sich die Schüler besser verteilen können. Bei einem kurzen Schulweg besteht auch die Möglichkeit, dass das Kind zu Fuß oder per Fahrrad zur Schule gelangen kann.

Warum ist Quarantäne wichtig?

Durch Quarantäne sowie anderen Vorsichtsmaßnahmen kann die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt werden. Das heißt, die Ansteckungskurve soll durch diese Maßnahmen möglichst abgeflacht werden. Dies trägt dazu bei, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten, Krankenhäuser und medizinisches Personal zu entlasten sowie die Kapazitäten zu schonen. Nur so kann eine bestmögliche Versorgung von Erkrankten ermöglicht werden.

Verstöße gegen eine angeordnete Quarantäne können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

Was bedeutet Quarantäne für Arbeitnehmer*innen?

Als Maßnahme zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten ermöglichen die Paragrafen 29 und 30 des Infektionsschutzgesetzes, Personen unter Beobachtung oder Quarantäne zu stellen. Bestätigt sich die Erkrankung, gilt die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach den allgemeinen Regeln. 

Wird der Verdacht nicht bestätigt und es liegt keine Erkrankung vor, sieht das Infektionsschutzgesetz einen Entschädigungsanspruch in Höhe des Verdienstausfalles (Nettoentgelt) vor. Die Entschädigungsleistung wird nach Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes durch den Arbeitgeber erbracht. Unternehmen könne beim zuständigen Gesundheitsamt eine Entschädigung beantragen. Die Frist dafür beträgt drei Monate.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite der IHK Magdeburg:

Welche Auswirkungen hat Quarantäne für Selbstständige und Kleinunternehmen?

Informationen zur Soforthilfe für Selbständige und Kleinunternehmen sind unter anderem auf der Sonderseite der Handwerkskammer Magdeburg abrufbar:

Informationen für Betriebsinhaber*innen über mögliche finanzielle Hilfen:

Kontaktmöglichkeiten zur Handwerkskammer Magdeburg und weitere Informationsmöglichkeiten auch für Arbeitnehmer*innen gibt es unter Magdeburg - Corona - Hotline und Kontakte sowie unter Magdeburg - Corona - Arbeit und Wirtschaft.

Ausnahmen für Reisende durch Sachsen-Anhalt

Um das Gemeinwesen und den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten, können für Quarantänebestimmungen abhängig von der Umsetzung der Bundesländer bestimmte Personengruppen von der Test- und Quarantänepflicht bei Einreise aus Risikogebieten ausgenommen sein.


Zu diesen Ausnahmen zählen:

  • Personen bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte, in Sachsen-Anhalt aus besonderen familiären oder beruflichen Gründen verweilen.
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen (Grenzpendler*innen).
  • Personen, bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden,  deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist. Diese Notwendigkeit muss durch den Dienstherrn, Arbeitgeber*innen oder Auftraggeber*innen bescheinigt werden.


Achtung: Für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, gelten keine Ausnahmen von der Test- und Anmeldepflicht und auch weniger Ausnahmen von der Quarantänepflicht.

Bitte überprüfen Sie vor jeder Reise, ob diese wirklich unabdingbar ist und informieren Sie sich beim Auswärtigen Amt über eventuelle Reisewarnungen.

Verkürzung der Absonderungsdauer:

Die Absonderung endet frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn die eingereiste Person über ein Negativergebnis eines Coronavirus-Tests verfügt. Dieses Ergebnis muss schriftlich oder in elektronischer Form vorliegen.

Der Test muss mindestens fünf Tage nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden und den Anforderungen des Robert Koch-Instituts entsprechen.

Sollten trotz erster Negativtestung binnen zehn Tagen Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion auftreten, muss diese Personen umgehend einen erneuten Test durchführen lassen und sich in häusliche Quarantäne begeben.