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Übergang Schule - Beruf

Ein qualitatives Forschungsprojekt im Amt für Statistik, Wahlen und demografische Stadtentwicklung

Inhalt

  • Projektrahmen
  • Hintergrund & Ziel
  • aktueller Stand
  • Förderung

Projektrahmen

Das Drittmittelprojekt „Übergang Schule-Beruf“, welches im Rahmen der Fördermaßnahme „Demografie – Wandel gestalten“ vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird, ist am 01.07.2020 angelaufen und ist mit einer Laufzeit von zwei Jahren angesetzt.

Innerhalb dieses Zeitraums soll untersucht werden, wie junge Erwachsene beim Übergang in die Berufsausbildung noch besser unterstützt werden können und wie dabei sowohl ihre Wünsche als Arbeitnehmende als auch die ihrer Arbeitgeber*innen berücksichtigt werden können.

Geleitet wird das Projekt von Amina Fakouch.

Zu erreichen ist sie unter 0391-540-2285 und über Demografie@stat.magdeburg.de.

Hintergrund & Ziel

Mit Abschluss des Projektes „Bildung im Alter II“, in welchem u. a. deutlich wurde, dass viele Ältere gerne von Jüngeren lernen, aber diese auch in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen, stand fest, dass die Perspektive junger Erwachsener für die weitere Entwicklung von Magdeburg als noch attraktivere Stadt die nächste zu betrachtende sein muss. Dem Übergang in das Berufsleben kommt dabei eine große Bedeutung zu. Viele Jugendliche nehmen diesen Übergang, mit den damit einhergehenden, sich verändernden Lebensumständen und Rollenerwartungen, als Hürde wahr. Zudem sind die Startchancen junger Erwachsener ungleich. Biografische Verläufe mit verschiedenen Abschlüssen, aber auch unterschiedliche sozioökonomische Hintergründe spielen hier eine Rolle. Dennoch münden die verschiedensten Wege in eine Ausbildung, womit alle jungen Erwachsenen vor ähnlichen und dennoch ganz individuellen Herausforderungen stehen.

  • Was genau sind diese Herausforderungen?
  • Wo kann Magdeburg ansetzen, um junge Erwachsene noch besser zu unterstützen?
  • Wie entwickelt sich Berufsorientierung und Erwartungshaltung in Bezug auf die verschiedenen sozioökonomischen Hintergründe?

Diesen Fragen soll innerhalb des Forschungsvorhabens näher auf den Grund gegangen werden. Dazu werden qualitative Interviews geführt und eine Fragebogenstudie geplant.

Zielgruppe sind junge Erwachsene, die am Übergang in eine Ausbildung stehen oder gerade mit einer Ausbildung begonnen haben. Die Erwartungshaltungen der jungen Erwachsenen im Bildungs- und Berufswahlprozess sowie ihre berufliche Orientierung soll im Verlauf der zwei Jahre genauer untersucht werden, um herauszufinden, wo angesetzt werden kann, um junge Erwachsene in Magdeburg bei ihrem Übergang in das Arbeitsleben noch besser zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, die subjektive Sicht zu analysieren, die Bedürfnisse der Jugendlichen zu ergründen und auf diese einzugehen.

Neben den Interviews mit den jungen Erwachsenen werden auch Interviews mit Expert*innen geführt. Diese arbeiten mit der Zielgruppe in institutionellen Kontexten am Übergang zusammen. Für eine differenzierte Sichtweise auf das Thema ist es unumgänglich, auch die Perspektive von solchen Expert*innen, die bereits Erfahrung mit Projekten im Übergangssystem besitzen, mit einzubeziehen.

Am Ende des Projektes sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Übergangssystems formuliert werden können, um dieses passgenauer - sowohl an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes als auch an die der jungen Berufseinsteiger*innen - gestalten zu können und Magdeburg damit für den demografischen Wandel zu wappnen.

Aktueller Stand

  • Schaffung des Feldzugangs durch Kontaktherstellung zu Akteur*innen, die in dem Bereich Übergang Schule-Beruf tätig sind
  • Datenerhebung: Führung qualitativer Interviews mit jungen Erwachsenen und Expert*innen
  • Datenaufbereitung: Transkription und Anonymisierung der Daten, Vorbereitung der Analyse
  • Laufend: Teilnahme an Forschungswerkstätten u. a. zur Methodendiskussion

Förderung

Das Forschungsprojekt „Übergang Schule-Beruf“ wird gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

 LSA