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„Kulturhauptstadt Europas 2025“

Der Wettbewerb um die „Kulturhauptstadt Europas 2025“ wird in diesem Jahr digital zu Ende geführt. Magdeburg wird sich wie seine vier Mitbewerber hauptsächlich per Livestream der internationalen Jury stellen. Die Kulturstiftung der Länder hatte das geänderte nationale Auswahlverfahren gestern bekanntgegeben. Damit sollen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie minimiert und Planungs- und Verfahrenssicherheit hergestellt werden.
Kulturhauptstadt 2025  Digitaltag im Kubus (c) Felix Paulin
©
Autor: Felix Paulin
Das derzeit laufende Auswahlverfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland wird in digitalen Formaten fortgeführt. Sowohl die Stadtbesuche durch die europäische Jury („city visits“) als auch die finale Auswahlsitzung werden dahingehend umgestellt.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hatte sich schon sehr auf den Besuch der Jury am 21. Oktober und die Präsentation des Magdeburger Konzeptes am 27. Oktober in Berlin gefreut:

„Es ist schade, dass wir die Jury-Mitglieder nicht persönlich in Magdeburg begrüßen und nicht direkt mit ihnen in Kontakt treten können. Aber wir akzeptieren die Entscheidung natürlich und jetzt zielt unsere Vorbereitung darauf ab, die beiden wichtigsten Termine für Magdeburg in diesem Jahr so professionell und gründlich wie möglich vorzubereiten. Auch per Videos und Livestream können wir zeigen, welch ein einzigartiges, abwechslungsreiches und zukunftsweisendes Konzept unsere Kulturhauptstadt-Bewerbung darstellt.“

Die Kulturbeigeordnete Regina-Dolores Stieler-Hinz ergänzt:

„Wenn ich in meiner noch kurzen Amtszeit eines gelernt habe, dann, dass es dieser faszinierenden Stadt im Laufe ihrer sehr bewegten Geschichte immer wieder gelungen ist, sich nicht nur auf neue Gegebenheiten pragmatisch einzustellen, sondern auch das Beste daraus zu machen. Mit der Unterstützung der lebendigen Kultur- und Kreativszene und der gesamten Stadtgesellschaft wird es der Landeshauptstadt auch dieses Mal gelingen.“

Tamás Szalay, Leiter des Bewerbungsbüros Magdeburg 2025, und sein Team waren auf die Änderung im Auswahlprozess bereits vorbereitet und reagierten direkt:

„In den vergangenen Wochen haben bereits viele Anfragen, Treffen und Ideenrunden für den 21. Oktober stattgefunden. Als Anfang August bereits im Raum stand, dass der Besuch vielleicht digital stattfinden wird, haben wir unsere Termine beibehalten und direkt beide Versionen besprochen“, so Szalay. „Von null beginnen wir also nicht – wir sind viel mehr gespannt, was uns die Technik an neuen Chancen und Möglichkeiten bietet. In den kommenden Tagen setzen wir uns mit verschiedenen Experten zusammen und überlegen gemeinsam, wie wir Magdeburg digital am besten präsentieren können.“

Geändertes Verfahren wegen der Corona-Pandemie

Beschlossen haben das die Kulturministerkonferenz und die Kulturstiftung der Länder als Geschäftsstelle des nationalen Auswahlverfahrens der „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Bereits in Finnland waren Teile der Veranstaltungen im Vorauswahlverfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2026“ in ein digitales Format überführt worden. Für die Kulturstiftung der Länder und die Kulturministerkonferenz sind die Sicherheit und Gesundheit aller am Wettbewerbsprozess beteiligten Akteur*innen, die Gleichheit in den Wettbewerbsbedingungen und die Planungssicherheit für die Bewerberstädte von höchster Priorität.

Mit Livestreams, vorproduzierten Filmbeiträgen und Videodiskussionsrunden werden die Bewerberstädte bei den virtuellen „city visits“ ihre Stadt und Region, deren Kulturlandschaft und Akteur*innen sowie ihre Vision der lokalen Umsetzung eines möglichen Kulturhauptstadtjahres der Jury vorstellen. In der finalen Auswahlsitzung präsentieren die Bewerbungsteams schließlich ihre Bewerbung via Livestream der Jury und stellen sich anschließend deren Fragen in Videodiskussionsrunden. Die digitalen Wettbewerbsbeiträge der Städte werden nicht öffentlich übertragen.

Geänderter Zeitplan bleibt bestehen – Entscheidung am 28. Oktober

Der nach den Pandemie-bedingten Fristverlängerungen vorgesehene Zeitplan wird beibehalten: Die Abgabefrist des zweiten Bewerbungsbuchs („bid book 2“) endet am 21. September 2020. Eine Gruppe von bis zu fünf Juror*innen wird anstelle der sonst üblichen „city visits“ die digitalen Präsentationstermine der Bewerberstädte in der Woche vom 19. bis 23. Oktober 2020 wahrnehmen. Die finale Auswahlsitzung der europäischen Jury wird vom 26. bis 28. Oktober 2020 ebenfalls digital stattfinden.

Anhand der eingereichten Bewerbungsbücher, der digitalen „city visits“ und der digitalen finalen Präsentationen bei der Auswahlsitzung empfiehlt dann die zwölfköpfige Jury eine Stadt für die Ernennung zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Am 28. Oktober 2020 wird die europäische Jury im Rahmen einer digitalen Presseveranstaltung offiziell ihre Empfehlung für die Gewinnerstadt verkünden.

Neben Deutschland ist auch Slowenien berechtigt, für das Jahr 2025 eine Europäische Kulturhauptstadt zu stellen.

Alle Informationen auch

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