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Regelungen für den Schulbetrieb


Corona: Schule © peterschreiber.media - stock.adobe.com
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© peterschreiber.media - stock.adobe.com



Ab dem 03.05.2021 besteht überall dort, wo bisher das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (sog. Alltagsmasken) vorgeschrieben war, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzmaske (sog. OP-Masken) oder einer Atemschutzmaske (FFP-2 oder vergleichbar z.B. KN 95).  

Mit der aktuellen Landesverordnung gilt für alle Schülerinnen und Schüler eine verbindliche Testpflicht als Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht in Sachsen-Anhalt. Diese sieht vor, dass sich die Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich testen lassen - entweder über einen in der Schule zur Verfügung gestellten Laien-Selbsttest oder durch den schriftlichen Nachweis eines negativen Testergebnisses bzw. durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, wonach keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die verbindliche Testung gilt für alle Schulformen, auch für Grundschulen

Am 1. März 2021 wurde der Präsenzunterricht in Teilen wieder aufgenommen. Voraussetzung dafür ist, dass in dem jeweiligen Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 200 pro 100.000 Einwohner*innen unterschreitet.

Unter dieser Voraussetzung findet an den Grundschulen und Förderschulen wieder Präsenzunterricht unter Befreiung von der Präsenzpflicht statt. Der Unterricht an den Grundschulen erfolgt in festen Lerngruppen insbesondere durch die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer. Notbetreuung und Distanzunterricht fallen damit an den Grund- und Förderschulen weg.

Für die übrigen Jahrgangsstufen der allgemeinbildenden Schulen (außer Förderschulen) und die berufsbildenden Schulen wird der eingeschränkte Regelbetrieb eingerichtet. Auch hier gilt die Aufhebung der Präsenzpflicht. Davon ausgenommen sind die Abschlussklassen, für die der Präsenzunterricht fortgesetzt wird. Im eingeschränkten Regelbetrieb ist die Notbetreuung für alle anspruchsberechtigten Schüler*innen zu gewährleisten.

Die Aufhebung der Präsenzpflicht bedeutet, dass regulärer Präsenzunterricht angeboten wird, die Teilnahme daran jedoch nicht verpflichtend ist. Unabhängig davon besteht aber weiterhin die Schulpflicht. Schülerinnen und Schüler, die nach Entscheidung der Erziehungsberechtigten nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erhalten für diese Tage Aufgaben zur Bearbeitung zu Hause bzw. können digital am regulären Unterricht der Schule teilnehmen, wenn dies gewährleistet werden kann.

Sobald in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 50 pro 100.000 Einwohner*innen an fünf aufeinander folgenden Schultagen unterschreitet, findet an allen Schulen des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen Kreisstadt wieder Regelbetrieb statt.

Aufgrund der aktuellen Situation und der möglichen Probleme mit dem Homeschooling haben Schüler*innen an den allgemeinbildenden Schulen und den beruflichen Gymnasien die Möglichkeit, den aktuell besuchten Schuljahrgang zu wiederholen, ohne dass dies auf die Verweildauer angerechnet wird.

Die bekannten Prüfungstermine bleiben bestehen. Weitere Informationen zur Ausgestaltung und Durchführung der Abschlussprüfungen werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben. 

Das Landesschulamt Sachsen-Anhalt bietet seit dem 16. Februar 2021 eine schulpsychologische Beratungshotline für Eltern sowie Schüler*innen an. Besetzt ist die telefonische Hotline mit Schulpsychologen*innen, die zu pädagogisch-psychologischen Fragen rund um das Distanzlernen ansprechbar sind.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landesschulamt.

Welche Möglichkeiten der Kinderbetreuung bei Schulschließungen gibt es? 

Um Kinder unter 12 Jahren in Zeiten der Schulschließung zu betreuen, gibt es neben der Notbetreuung auch noch andere Möglichkeiten:

Kinderkrankengeld

Die Kinderkrankentage für das Jahr 2021 werden nochmals um 10 Tage pro Elternteil und Kind ausgeweitet, für Alleinerziehende um 20 Tage. Jedes Elternteil hat im Jahr 2021 nun insgesamt 30 Tage Anspruch auf Kinderkrankengeld pro Kind, Alleinerziehende 60 Tage pro Kind. Der Anspruch gilt nicht nur dann, wenn das Kind krank ist, sondern auch, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist. Die Regelungen treten rückwirkend zum 5. Januar in Kraft

Entschädigung über das Infektionsschutzgesetz

Diese Möglichkeit ist vor allem auch für Selbständige, die keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben, sinnvoll. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik „Kita + Schule“.

Homeoffice

Die erweiterten Möglichkeiten zum Homeoffice wurden auch geschaffen, um die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren ohne Inanspruchnahme der Notbetreuung zu realisieren. Weitere Informationen zum Thema Homeoffice und Arbeitsschutzregelungen finden auf der Internet des Ministeriums für Arbeit und Soziales.

Wer hat einen Anspruch auf Notbetreuung für sein Kind?

Wer Anspruch auf Notbetreuung hat, ist Landesverordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt geregelt.

Für einen Anspruch auf Notbetreuung ist es laut Verordnung ausreichend, wenn ein Sorgeberechtigter zur Gruppe der im Bereich der kritischen Infrastruktur tätigen, unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehört.

Die Notbetreuung soll aber erst dann erfolgen, wenn eine private Betreuung insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltungen (z. B. Homeoffice) nicht gewährleistet werden kann. Den Eltern, die zu Hause im Homeoffice tätig sind und versichern, dass eine private Betreuung aufgrund ihrer Tätigkeit nicht möglich ist, soll Notbetreuung gewährt werden.

Entsprechend der aktuellen Regelung zählen zu den Schlüsselpersonen insbesondere:

  1. gesamte Infrastruktur zur medizinischen, veterinärmedizinischen, pharmazeutischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unternehmen (z. B. Pharmazeutische Industrie, Medizinproduktehersteller, MDK, Krankenkassen) und Unterstützungsbereiche (z. B. Reinigung, Essensversorgung, Labore und Verwaltung), des Justiz-, Maßregel- und Abschiebungshaftvollzugs, der Altenpflege, der ambulanten Pflegedienste, der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 der BSI-Kritisverordnung hinausgeht

  2. Landesverteidigung (Bundeswehr), Parlament, Justiz (einschließlich Rechtsanwälte und Notare), Regierung und Verwaltung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Polizei) einschließlich Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitsgeberverbände und Gewerkschaften, Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes, der Straßenmeistereien und Straßenbetriebe sowie Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr [(freiwillige) Feuerwehr und Katastrophenschutz, Rettungsdienst], soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden

  3. notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Medien, Presse, Telekommunikationsdienste (insbesondere Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Energie (z. B. Strom-, Wärme-, Gas- und Kraftstoffversorgung), Wasser, Finanzen- und Versicherungen (z. B. Bargeldversorgung, Sozialtransfers), ÖPNV, Schienenpersonenverkehr, Abfallentsorgung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes), der Landwirtschaft sowie der Versorgungseinrichtungen des Handels  (Produktion, Groß- und Einzelhandel) jeweils einschließlich Zulieferung und Logistik

  4. Personal von Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen zur Aufrechterhaltung des Schul- und Notbetriebs, alleinerziehende Schülerinnen und Schüler, alleinerziehende Berufstätige, Beratungspersonal der Schwangerschaftskonfliktberatung, des Frauen- und Kinderschutzes sowie sozialer Kriseninterventionseinrichtungen

  5. Bestatter und Beschäftigte in den Krematorien.

Für berufstätige Eltern, die für Kinder zu sorgen haben, die einen Anspruch nach § 8 Satz 2 KiFöG LSA haben und auf Grund ihrer Behinderung der besonderen Fürsorge und Betreuung bedürfen, ist ebenfalls eine Entlastung geboten, so dass sie die Möglichkeit zur Notbetreuung erhalten sollen. Diese Eltern bestätigen ihren Betreuungsbedarf wie Selbständige durch Eigenerklärung.

Darüber hinaus haben Eltern einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn sie selbst Beschäftigte zur Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben der jeweiligen Gemeinschaftseinrichtungen sind sowie sonstige Beschäftigte zur Wahrnehmung dringend erforderlicher Dienstgeschäfte.

Sollte das Jugendamt einschätzen, dass die Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung/ Schule/ Hort zwingend notwendig sein, um das Kindeswohl sicherzustellen, ist dieses Kind im Rahmen einer Einzelfallentscheidung ebenfalls zur Notbetreuung zugelassen.

Wie muss die Notbetreuung beantragt werden? 

Ein Antrag auf Notbetreuung hat schriftlich zu erfolgen. Ein entsprechendes Antragsformular erhalten Sie in den jeweiligen Einrichtungen Ihrer Kinder bzw. steht auf den Internetseiten der Landeshauptstadt Magdeburg als Download zur Verfügung. Welches Antragsformular genutzt wird, ist unerheblich.

Die schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers als Nachweis für die Unentbehrlichkeit der Schlüsselperson bzw. des/der Alleinerziehenden hat zwingend zu erfolgen. Diese kann separat oder auf dem Antrag erbracht werden. 


Regelbetrieb (Stufe 1)

An Schulen gibt es keine Beteiligten, die positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurden. Infektionsrisiko in der Region ist niedrig:

  • Unterricht mit allen Beteiligten ohne Einschränkungen
  • Verzicht auf Mindestabstand von 1,5 m während des Unterrichts
  • Präventive Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sind strikt einzuhalten (Maßnahmen zur Raumhygiene, Lüften, Abständen, Unterrichtsorganisation)
  • Eingeteilte Kohorten sind einzuhalten, Durchmischung dieser ist zu vermeiden
  • Gebildete Kohorten sind zu dokumentieren, Dokumentation ist auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt bekanntzugeben

Eingeschränkter Regelbetrieb (Stufe 2)

Die Stufe 2 umfasst drei Fallkonstellationen:

(1) Ein Schüler oder eine an der Schule beschäftigte Person ist mit SARS-CoV2-Virus infiziert.

  • Diese Person und ermittelte Kontaktpersonen bzw. die Kohorte dürfen die Schule befristet nicht betreten.
  • Für Personen, die nicht als Kontaktpersonen identifiziert wurden, läuft der Schulbetrieb, sofern die Schule nicht befristet geschlossen wird, im Rahmen des Regelbetriebs (Stufe 1) oder im eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe 2) weiter.

(2) In einer bestimmten Region (z.B. in einer Einheitsgemeinde, Verbandsgemeinde oder einem Stadtteil) steigt das Infektionsrisiko an und ein Übergreifen auf Schulen droht. Dann werden präventive Schritte an allen Schulen dieser Region ergriffen.

  • Bildung von festen Lerngruppen mit fest zugeordnetem Personal
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m
  • Befreiung von Risikogruppen vom Präsenzunterricht nach Vorlage eines Attests
  • Verschärfung der Hygienemaßnahmen
  • Wechsel von Präsenzphasen in der Schule und Distanzunterricht zu Hause mit erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen in der Schule
  • Die Schule wählt ein praktikables System, um Klassen zu teilen und Wechsel von Anwesenheit und Abwesenheit zu organisieren. Der Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht kann tage- oder wochenweise nach verschiedenen Modellen erfolgen.

(3) Eine Schule wechselt in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn 1/4 der Schülerinnen und Schüler oder der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer von den zuständigen Gesundheitsämtern ausgesprochenen Quarantäneanordnung unterliegen. Der eingeschränkte Regelbetrieb erfolgt für zehn Schultage.
Es gelten hierfür dieselben Regeln wie im Fall 2 beschrieben.

Schulschließung - Distanzunterricht und Notbetreuung (Stufe 3)

  • Im Falle einer vom zuständigen Gesundheitsamt angeordneten befristeten vollständigen Schulschließung besteht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, sofern sie keiner Quarantäneanordnung unterliegen, ein Anspruch auf Notbetreuung.
  • Unterricht findet ausschließlich als Distanzunterricht statt. Im Rahmen der Notbetreuung werden feste Gruppen gebildet. Die Gruppenbildung ist zu dokumentieren.

Einhaltung der AHA + C + L – Regeln:

  • Abstand:
    Im Regelbetrieb kann während des Unterrichts im regulären Klassen- und Kursverband sowie im Ganztag auf die Einhaltung des Mindestabstands zwischen Schülerinnen und Schülern, den unterrichtenden Lehrkräften, dem zugeordneten Betreuungspersonal sowie dem weiteren Schulpersonal und Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern in allen Schulformen und Schuljahrgängen verzichtet werden. Voraussetzung ist jedoch die strikte Einhaltung der gebildeten Kohorten.

    Im eingeschränkten Regelbetrieb und bei der Notbetreuung im Fall von Schulschließungen ist zwingend auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen allen Personen zu achten.

  • Hygiene:
    Regelmäßiges Händewachen mit Seife für mindestens 30 Sekunden. Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.

  • Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken:
    Ab dem 03.05.2021 besteht überall dort, wo bisher das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (sog. Alltagsmasken) vorgeschrieben war, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzmaske (sog. OP-Masken) oder einer Atemschutzmaske (FFP-2 oder vergleichbar z.B. KN 95). 

    Ab Jahrgangsstufe 7 sind alle Schüler*innen zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzmaske während des Unterrichts verpflichtet. Darüber hinaus gilt für alle Personen, die ein Schulgelände unabhängig von der Schulform betreten, die Pflicht zum Tragen einer entsprechenden Maske bei Bewegungen innerhalb des Schulgebäudes, auf dem Schulgelände immer dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann sowie in Bereichen, die ausschließlich den Mitarbeitenden der Schule vorbehalten sind. Im Schulsport besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 

  • Corona-Warn-App:
    Die App kann einen wichtigen Beitrag zur Unterbrechung der Infektionsketten leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen. Sie wird daher allen am Schulleben Beteiligten empfohlen, insbesondere auch mit dem Ziel, infektionsrelevante Expositionen außerhalb der Schule zu berücksichtigen.

  • Lüften:
    Es ist auf eine intensive Lüftung aller genutzten Räume zu achten. Zu Beginn und nach Ende des Schultags sowie in allen Pausen sind alle genutzten Unterrichtsräume soweit möglich quer zu lüften. Unter Querlüftung wird ein kurzzeitiger (ca. 5 bis 10 Minuten), intensiver Luftaustausch über möglichst weit geöffnete Fenster und Türen verstanden. Während des Unterrichts ist mindestens alle 20 Minuten eine Stoßlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über 5 Minuten vorzunehmen.

Umgang mit erkrankten und erkälteten Personen

  • Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome (Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns) zeigen, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten entsprechender Symptome während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren. Die Eltern bzw. Sorgeberechtigten werden informiert und es wird ihnen empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt oder Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen.
  • SARS-CoV-2-infizierte Personen dürfen die Schule erst mit Zustimmung des Gesundheitsamts wieder betreten und unterliegen in der Regel so lange einer häuslichen oder stationären Isolierung.
  • Personen mit leichten Erkältungssymptomen (wässriger Schnupfen, gelegentliches Niesen, kein Fieber) können das Schulgelände und das Schulgebäude betreten. Diese Personen müssen außerhalb des Unterrichts auf dem Schulgelände und im Schulgebäude durchgängig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Personen mit akuten stärkeren Erkältungssymptomen sollen das Schulgebäude nicht betreten. Auf die allgemeinen Regelungen für eine Befreiung von der Teilnahme am Unterricht und die Möglichkeit der fernmündlichen Attestierung einer Erkrankung durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird hingewiesen. Das Betreten der Schule ist wieder möglich, sobald die Erkältungssymptome seit 48 Stunden abgeklungen sind oder wenn COVID-19 als Ursache der akuten Erkrankung durch einen Arzt ausgeschlossen wurde und keine andere Erkrankung (siehe § 34 IfSG) vorliegt.
  • Für Schülerinnen und Schüler bis zum 4. Schuljahrgang ist entsprechend des Schnupfenpapiers zu verfahren.
  • Sind Personen im Hauslat des Kindes positiv auf das Coronavirus getestet worde, gelten die Kinder als Kontaktperson und sind ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne.
  • Ist eine Kontaktperson im Haushalt des Kindes in Quarantäne, jedoch negativ auf das Coronavirus getestet, darf das Kind zur Schule bzw. in die Betreuungseinrichtung.

Einschränkung für einzelne Unterrichtsfächer:

Für einzelne Fächer der Stundentafel gelten aus Gründen des Infektionsschutzes auch im Regelbetrieb Einschränkungen.

  • Schulsport und Schwimmunterricht sind möglich. Der Sportunterricht sollte nach Möglichkeit jedoch im Freien durchgeführt werden. Mannschaftssport ist, soweit dies möglich ist, zu vermeiden.
  • Musikunterricht findet regulär statt. In geschlossenen Räumen darf jedoch nicht gesungen werden. Die Nutzung von Instrumenten ist, mit Ausnahme von Blasinstrumenten, in geschlossenen Räumen möglich. Instrumente, die von mehreren Personen genutzt werden, sind vor jeder Weitergabe zu reinigen. Gesang und das Spielen von Blasinstrumenten im Freien sind möglich, dabei ist zwischen allen Personen ein Mindestabstand von 3 Metern einzuhalten

Außerschulischer Unterricht, außerunterrichtliche Schulveranstaltungen:

  • Im Regelbetrieb ist außerschulischer Unterricht, auch im Rahmen ganztägiger Angebote, bei strenger Einhaltung der Kohorte an Orten möglich, die über ein Hygienekonzept verfügen (z. B. Gedenkstättenbesichtigung, Museumsbesuche).
    Im eingeschränkten Regelbetrieb und bei Schulschließung findet außerschulischer Unterricht nur als Distanzangebot z. B. in digitaler Form statt.
  • Außerunterrichtliche Schulveranstaltungen wie z. B. Klassen- und Schulfeste, Brauchtumsveranstaltungen, Theater- oder Tanzaufführungen, Konzerte, Wandertage, Ausflüge, Klassenfahrten, Messen und Ausstellungen, Veranstaltungen zur Berufsorientierung, Sportwettkämpfe oder musisch-künstlerische und fachbezogene Wettbewerbe sowie Tage der Offenen Tür finden ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr als Präsenzveranstaltung statt.

Handlungsleitfaden Magdeburg: Corona in Kitas und Schulen

Handlungsleitfaden Magdeburg: Corona in Kitas und Schulen

Das Gesundheitsamt Magdeburg ist bemüht, grundsätzlich die Kindertageseinrichtungen und Schulen nicht zu schließen, sondern differenziert vorzugehen. Es gilt, dass positiv auf das Coronavirus getestete Personen nicht in der Einrichtung sein dürfen. Diese Personen haben immer eine Quarantänezeit von 14 Tagen. Mögliche negative Tests geben zwar einen Überblick über die persönliche Situation und die Lage in der Einrichtung, entbinden aber nicht von der Gesamtzeit der Quarantäne.

Was ist zu tun, wenn Kinder oder Jugendliche positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden?

Die Betroffenen gehen unverzüglich in Quarantäne. Die Einrichtung übermittelt dem Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen. Das Gesundheitsamt benötigt:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Wohnanschrift
  • Telefonnummer (bitte in einer Excel-Tabelle)

Das ist beispielsweise eine Gruppe der Kindestageseinrichtung oder eine Klasse. Hier ist auch eine Klassenstufe möglich, wenn eine Beschulung im Kurssystem erfolgt. Wichtig ist hier, dass es auch enge Kontaktpersonen des positiv Getesteten in anderen Klassen geben kann.

Die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt informiert und mit ihnen mögliche Tests besprochen. Oftmals ist es einfacher, wenn das Gesundheitsamt den Ablauf mit der Einrichtung bespricht und die Einrichtung über die gängige Vernetzung ihre Kinder und Schüler*innen informiert. Auch die Kontaktpersonen erhalten eine 14 Tage gültige Quarantäneanordnung.

Was ist zu tun, wenn pädagogisches oder Betreuungspersonal positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden?

Die betroffene Person übermittelt dem Gesundheitsamt ihre privaten Kontaktpersonen. Positiv getestete Personen müssen in Quarantäne. Das Gesundheitsamt informiert die Kontaktpersonen und verhängt eine 14-tägige Quarantäne. Es hängt von der Form der Betreuung oder des Unterrichts ab, inwieweit Kinder oder Schüler*innen als Kontaktpersonen eingestuft werden müssen. Dies erfordert eine gesonderte Absprache.

Auch die dienstlichen Kontakte in der Kindertageseinrichtung oder Schule müssen besprochen werden. Grundsätzlich sind alle Menschen Kontaktperson, wenn sie einen mehrminütigen Gesprächskontakt ohne Abstand von 1,50 Metern und ohne das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hatten.

Was ist zu tun, wenn Eltern oder Geschwister positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden?

Bei positiv getesteten Eltern gehen grundsätzlich die Familienmitglieder in Quarantäne. Die Eltern werden vom Gesundheitsamt gebeten, Kontaktpersonen, die in der Einrichtung (Kita oder Schule) entstanden sind, zu benennen. Erst wenn Kinder aus der Familie positiv getestet werden, ermittelt das Gesundheitsamt weiter mit der Einrichtung.

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