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9 Millionen Euro Investition: Neue Förderschule eröffnet

Mit der Förderschule „Am Sternsee“ hat Magdeburg eine neue Bildungseinrichtung für körperbehinderte Kinder und Jugendliche: Zwei Jahre nach dem Spatenstich haben am 16. Januar Oberbürgermeister Dr. Trümper, Bildungsminister Tullner, Schulleiterin Hacker sowie Vertreter der Landkreise Börde, Salzlandkreis und Jerichower Land den Ersatzneubau für 150 Schüler*innen mit körperlichen Handicaps im Roggengrund eröffnet.

Am Sternsee: Förderschule für 150 Schüler*innen mit Handicaps

Der alte Standort am Fermersleber Weg war stark sanierungsbedürftig und bot mit nur 100 Plätzen zu wenig Platz. Dies machte den Neubau der Förderschule notwendig. Hier können nun bis zu 150 Schüler*innen mit körperlicher Behinderung unterrichtet werden – und das zweizügig in den Klassenstufen 1 bis 10. Das pädagogische Konzept ist als offenes Ganztagsangebot ausgelegt.

Vorgesehen ist, dass 100 Kinder und Jugendliche mit Handicap aus Magdeburg und weitere 50 aus den umliegenden Landkreisen kommen, in denen es keine Förderschulen gibt. Derzeit werden 109 Mädchen und Jungen beschult, davon

  • 87 aus Magdeburg,
  • 10 aus dem Landkreis Börde,
  • 9 aus dem Salzlandkreis und
  • 3 aus dem Jerichower Land.

Für die Kinder, die außerhalb Magdeburgs wohnen, zahlen die Landkreise Gastschulbeiträge.

Die Gesamtkosten für den Neubau betragen rund 9 Millionen Euro. Diese beinhalten die Kosten für das Gebäude, die Ausstattung und die Baunebenkosten. Das Land fördert davon 7,5 Millionen Euro (analog STARK III plus EFRE-Richtlinie). Die Differenz von etwa 1,5 Millionen Euro ist der Eigenanteil der Landeshauptstadt Magdeburg.

Bildungsminister Marco Tullner bei einer Rede
Schülerinnen und Schüler bei einer musikalischen Aufführung
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper am Rednerpult
Landrat Markus Bauer spricht in der Sporthalle zu den Gästen

Unterrichts- und Betreuungsmöglichkeiten auf neuestem Stand

In dem 3-geschossigen Neubau sind auf einer Grundfläche von etwa 4.400 Quadratmetern unter anderem

  • 13 allgemeine Unterrichtsräume,
  • 3 Förderräume,
  • 7 Fachunterrichtsräume,
  • eine Sporthalle,
  • ein Therapiebecken,
  • ein Mehrzweckraum mit Essensausgabe,
  • ein Schülerkiosk,
  • 2 Physiotherapieräume,
  • ein Snoezelraum,
  • ein Schwesternzimmer und
  • 2 medizinische Behandlungsräume

untergebracht. Außen befinden sich auf dem Schulhof zwei Spielplätze für verschiedene Altersgruppen, ein Bolzplatz und ein grünes Klassenzimmer. Vor dem Schulgebäude ist zum Roggengrund eine Vorfahrtmöglichkeit für den Hohl- und Bringedienst geschaffen worden. Die Sportanlagen wie Laufbahn und Sprunggrube sind aus Platzgründen auf einem benachbarten städtischen Grundstück untergebracht.

Mit dem Neubau haben sich die Bedingungen für die Kinder und Pädagog*innen deutlich verbessert. Die Schule ist nach heutigen Richtlinien zu 100 Prozent behindertengerecht und für Schüler*innen im gesamten Gebäude barrierefrei. Somit wurden optimale Voraussetzungen für das Lernen geschaffen. Mit dem Bewegungsbecken, den Physiotherapieräumen und dem Schwesternzimmer gibt es zudem zusätzliche Therapiemöglichkeiten für die Kinder.

Grüner Unterrichtsraum für Geschichte der FÖSG Am Sternsee
Die Förderschule Am Sterngrund in der Außenansicht
Therapiebecken der Förderschule Am Sternsee
Freizeit- und Spielanlage der Förderschule Am Sternsee
Computerraum mit IT-Ausstattung der Förderschule Am Sternsee
Vorbereitungsraum für das Therapiebecken der Förderschule Am Sternsee

Ehemaliger Standort am Fermersleber Weg bleibt Schulgebäude

Zur Nachnutzung des alten Standortes am Fermersleber Weg hat die Stadtverwaltung bereits 2019 die Drucksache DS0353/19 »Absicherung der Beschulung von Schüler/-innen mit dem Förderschwerpunkt geistig behindert« vorgelegt. Der Stadtrat beschloss daraufhin am 17. Oktober 2019, dass die FÖSG „Kritzmannstraße“ an den Standort Fermersleber Weg umziehen soll. Der Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement, KGm, richtet dafür bis zum Beginn des Schuljahres 2020/21 den Standort im Bestand der vorhandenen Räume und Funktionen her. Dafür stehen konsumtive Mittel in Höhe von 350.000 Euro im Haushalt bereit.

Zeitablauf des Bauprojektes

Planungsbeginn für die Gesamtmaßnahme war im Januar 2016. Im Herbst 2016 wurde das Projekt durch den Stadtrat bestätigt und der Förderantrag bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt eingereicht. Der Bauantrag wurde im Dezember 2016 gestellt und am 1. Juni 2017 genehmigt. Knapp zwei Jahre nach Baubeginn im Januar 2018 erfolgte im November 2019 die Nutzungsübergabe an den Fachbereich Schule und Sport. Der Umzug und die Inbetriebnahme der Schule erfolgen im Januar 2020 bzw. zum neuen Schulhalbjahr.