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AMBITUS - Kunst und Musik heute vom
9. September 2018 – 6. Januar 2019

Bildende Kunst und Musik, das müssen nicht getrennte Welten sein! Das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen und das Gesellschaftshaus als „Haus der Musik“ schließen sich im Herbst erstmalig für ein gemeinsames Kunst-Musik-Projekt zusammen und präsentieren mit „AMBITUS - Kunst und Musik heute“ ab September 2018 eine Werkschau internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die in ihren Arbeiten die faszinierenden Schnittpunkte von Musik und bildender Kunst auf aufregende Weise erlebbar machen.
Bereits am Sonntag, 24. Juni, 17.00 Uhr, stimmt das Auftaktkonzert „Von Farbklängen und Musikbildern“ im Kunstmuseum auf diese außergewöhnliche, interaktive Schau ein. Das Vokalensemble AUDITIVVOKAL DRESDEN setzt mit seinem Wandelkonzert bildende Kunst und Musik in einen Dialog.

Ausstellung im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Das gleichberechtigte Nebeneinander von bildender Kunst und Musik hat in den letzten Jahrzehnten auf beiden Seiten zu einem verstärkten Interesse aneinander geführt, sodass es mittlerweile eine große Anzahl von Künstlerinnen und Künstlern gibt, deren Arbeiten sich nicht mehr einer der Disziplinen klar zuordnen lassen. Video- und Performancekünstlerinnen und -künstler integrieren ebenso selbstverständlich existierende und neu komponierte Musik, wie Musiker und Komponisten dazu übergehen, ihre Kompositionen durch sichtbare Elemente für den Betrachter auch visuell erfahrbar zu machen.
Die als Grenzübergänge der Nachbardisziplinen Musik und bildende Kunst gesehenen „Audio-Klang-“ und „SoundArt-Experimente“ haben sich extensiv entwickelt, die Materialfülle der Überschneidungen reicht von physikalischen, strukturellen, inhaltlichen Berührungen bis zu ästhetischen und stilistischen Grundfragen.
In einer großen Überblicksschau sollen ausgewählte Aspekte der vielfältigen Beziehungen von Musik und Malerei, Skulptur, Installation und Video vorgestellt werden. Der Schwerpunkt wird dabei ganz bewusst nicht in der komplexen Aufarbeitung des vielschichtigen Materials und seiner Verbindungen in die Geschichte der SoundArt liegen, sondern sich gezielt auf die gegenwärtige Entwicklung konzentrieren.
Aufgrund der historisch begründeten strikten Trennung der E- und U-Musik, die sich in vielen institutionellen Strukturen niederschlägt, ist die Musiklandschaft in Deutschland nach wie vor oft geprägt von einzelnen in sich hoch spezialisierten Genres. „Sowohl in der Wissenschaft und der Ausbildung als auch in der musikalischen Praxis gibt es kaum Brücken, um einen gegenseitigen Austausch zu
fördern und möglicherweise die Landstriche zu vermessen, die zwischen den etablierten Orten der einzelnen Genres liegen.“ (Sebastian Schunke) Im Ergebnis dieser Situation begeben sich nicht nur die Musiker, sondern auch die Zuhörer selten aus Grenzen der ihnen vertrauten Rezeptionsorte hinaus, die jeweiligen Ansätze reproduzieren sich, statt neugierig zu werden auf das Andere. Dabei
liegt gerade in den gegenwartsbezogenen Genres ein starkes innovatives Potenzial, das durch ihre Begegnung zu weiteren Erkundungen führen und auch neue Publikumskreise anziehen könnte.
Genau hier knüpft dieses Projekt mit Ausstellung, Konzerten und Begleitprogramm an und kann in der Verbindung von bildender Kunst und Musik die vielerorts und gerade in der Kunst längst durchlässigen Zonen illustrieren und neue Erlebnisräume entstehen lassen.

Das Neben- und Miteinander unterschiedlicher Musik- und Stilrichtungen der gegenwärtigen Kunstproduktion wird somit im Mittelpunkt der Ausstellung, des Water Walks im öffentlichen Raum ent-lang der Elbe und im konzertanten Aufführungsort im
Haus der Musik (Gesellschaftshaus) stehen.

I. Ausstellung im Kunstmuseum AMBITUS – Kunst und Musik heute

II. Water Walk am 8. September 2018 entlang der Elbe

Ergänzt wird die Ausstellung durch Konzerte im Gesellschaftshaus / Haus der Musik

Ausstellung, beteiligte Künstler:

Cory Arcangel, Candice Breitz, Robbie Cornelissen, William Engelen, Jonas Englert, Brian Eno, Douglas Henderson, Annika Kahrs, Rainer Kohlberger, Christina Kubisch, Kaffe Matthews, Bjørn Melhus, Michaela Melián, Haroon Mirza, People Like Us (Vicki Bennett), Anri Sala, Marc Sabat and Mareike Lee, Yehudit Sasportas, Richard T. Walker

Am Beginn der Ausstellung steht am Sonntag, 24. Juni 2018, 17.00 Uhr, das Konzert:
Von Farbklängen und Musikbildern | mit AUDITIVVOKAL DRESDEN
Barbara Maurer, Viola
Michael Weilacher, Schlagzeug
Torsten Reitz, Celesta
Olaf Katzer, Leitung
an verschiedenen Orten im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Das Konzert ist ein Dialog zwischen bildender Kunst und Musik, mit Werken von John Cage, Morton Feldman, Michael Edward Edgerton, Arne Sanders, Amir Shpilman und Musik aus dem 13. Jahrhundert.

In Anlehnung an den Titel einer musikalischen Performance des amerikanischen Komponisten John Cage wird in einer „Langen Nacht“ am 8. September eine Verbindung zwischen dem Kunstmuseum und dem Gesellschaftshaus geschaffen. Auf der Uferpromenade entlang der Elbe werden Performances und Klang-/Videoinstallationen zu erleben sein.
Während der „Langen Nacht“ wird neben vielen anderen auch eine Video-Klang-Arbeit von Mareike Lee zu erleben sein, verbunden mit einer Liveaufführung einer Komposition von Marc Sabat, aufgeführt von Marianne Svasek (Stimme) und dem Ensemble Kaleidoskop. Entlang der Uferpromenade gestaltet die Künstlerin Cathy van Eck eine Performance unter dem Titel „Klangverordnung – forbidden sounds in the city“.

An diesem Abend werden das Elbufer, das Gesellschaftshaus und das Kunstmuseum auf ungewöhnliche Weise zum Klingen gebracht.

Programm (Auswahl)
Kunstmuseum (Kirche)
Video-Konzert-Installation
Mareike Lee, Installation |Marc Sabat, Komposition
Marianne Svasek, Stimme |Ensemble Kaleidoskop (1 Violine, 1 Viola, 2 Kontrabässe)

Uferpromenade
Klangverordnung – forbidden sounds in the city
Cathy van Eck | Performance

Gesellschaftshaus
Salons
Klanginstallationen (Teil der Ausstellung)

Schinkelsaal, 20.00 Uhr und 23.00 Uhr
Salvatore Sciarrino: La perfezione di uno spirito sottile
für Flöte, Sopran und Percussion
mit Video- und Soundinstallation (Dauer: ca. 45 Min.)
Rebecca Lane, Flöte | Olivia Stahn, Sopran | Brigitte Haas, Percussion | Uta Neumann, Video | Adam Asnan, Sound

Gartensaal
Konzertinstallationen von Cathy van Eck

Erstmals kooperieren das Kunstmuseum Unser Lieben Frauen und das Gesellschaftshaus als „Haus der Musik“ im Herbst für ein gemeinsames Kunst-Musik-Projekt und präsentieren mit „AMBITUS - Kunst und Musik heute“ ab 8. September 2018 eine Werkschau internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die in ihren Arbeiten die faszinierenden Schnittpunkte von Musik und bildender Kunst auf aufregende Weise erlebbar machen.
Das Gesellschaftshaus steuert dabei eine Reihe musikalischer Programme bei:

Wandelkonzert im Kunstmuseum

Als Einstimmung auf die Ausstellung lädt das Wandelkonzert „Von Farbklängen und Musikbildern“ mit dem Ensemble AUDITIVVOKAL DRESDEN am Sonntag, 24. Juni, 17.00 Uhr, ein, bildende Kunst und Musik in einem außergewöhnlichen Dialog zu erleben. Im Konzert an verschiedenen Orten desKunstmuseums werden „Klassiker“ der Neuen Musik und Vokalwerke junger Komponisten zum Thema, aber auch Musik aus dem 13. Jahrhundert auf ganz unterschiedliche Weise in Verbindung zur bildenden Kunst stehen.
John Cage, der selbst auch als bildender Künstler tätig war, hat in seiner „Aria“ keine traditionelle Notenschrift verwendet, sondern Textzeilen aus Arien anderer Komponisten mit grafischen Elementen versehen, die ungefähre Tonverläufe andeuten. Die Verwendung von Farben gibt zusätzlich Stilistik und Stimmung des Gesangs vor.
Die Komposition „Rothko Chapel“ für Stimmen, Viola, Percussion und Celesta vom ebenfalls amerikanischen Komponisten Morton Feldman bezieht sich auf die Farbflächen-Gemälde, die sein Freund - der Maler Mark Rothko - 1971 für eine interreligiöse Kapelle in Houston, Texas, geschaffen hat.
Michael Edward Edgerton verwendet in seiner Komposition Zitate aus einem prächtig verzierten Codex aus dem 13. Jahrhundert, dessen Gesänge im Konzert auch in ihrer Originalgestalt erklingen werden.
Der israelische Künstler Amir Shpilman ist sowohl als Komponist als auch als Installationskünstler tätig und lässt in seine Kompositionen seine Erfahrungen mit bildender Kunst einfließen.

Wandelkonzert zur Ausstellung AMBITUS im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen mit
AUDITIVVOKAL DRESDEN (20 Sängerinnen und Sänger)
Barbara Maurer, Viola I Michael Weilacher, Schlagzeug I Torsten Reitz, Celesta I Olaf Katzer, Leitung
Eintritt frei!

Eine Hommage an den 1980 verstorbenen Maler-Freund ist Morton Feldmans Komposition „For Philip Guston“ aus dem Jahr 1984. Dieses viereinhalbstündige Werk mit Melodiemustern in schwebender Rhythmik erklingt am 12. Oktober, 20.00 Uhr, in der Konzerthalle. Musiziert wird diese Komposition, die als eine der längsten des Komponisten gilt, vom in Berlin ansässigen deutschisländischen „Ensemble Adapter“.
„Schlag-Werke“ ist das Konzert am 28. Oktober, 19.00 Uhr, im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses überschrieben, in dem Mitglieder der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt unter der Leitung von Bernhard Schneyer ihre Kreationen vorstellen. Es musiziert das Bremer Schlagzeugensemble, eine Formation, die aus Studierenden und Ehemaligen der Schlagzeugklasse von Prof. Olaf Tzschoppe besteht.

Freitag, 12. Oktober 2018, 20.00 - 1.00 Uhr
For Philip Guston | Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“ im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen
Morton Feldman For Philip Guston für Flöte, Klavier/Celesta und Schlagzeug (Dauer: 270 Min.)
Ensemble Adapter:
Kristjana Helgadóttir, Flöten|Elmar Schrammel, Tasteninstrumente|Matthias Engler, Schlagzeug

Freitag, 28. Oktober 2018, 19.00 Uhr
Schlag-Werke | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal
Werke von Mitgliedern der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt
(Leitung: Bernhard Schneyer)
Bremer Schlagzeugensemble, Olaf Tzschoppe | Leitung

Nähere Informationen und Tickets: www.gesellschaftshaus-magdeburg.de