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Mikroprojekte

Als methodischer Bestandteil des Case Managements können die Mikroprojekte auch dabei helfen, Zielstellungen, die die Teilnehmenden im Rahmen der Förderplanung erarbeitet haben, umzusetzen. Durch die Mitwirkung der Schüler und Schülerinnen in den Projekten werden sie so in eine Lage versetzt, im Rahmen von sinnvollen, stadtteilbezogenen Tätigkeiten ihre personalen und sozialen Kompetenzen erweitern und entwickeln zu können.
Bisher wurden im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ 9 Mikroprojekte erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen:

Mikroprojekt Farbige Schulhofgestaltung – Graffitiwand (20.06.16 – 24.06.2016)

Hierbei handelte es sich um ein Mikroprojekt, das sich die kreative Gestaltung einer Schulhofwand mittels Graffiti zum Ziel gesetzt hatte. Durchgeführt wurde dieses Mikroprojekt an der Gemeinschaftsschule „Thomas Müntzer“, wo in Abstimmung mit der Schulleitung und in enger Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeitern den Schülern und Schülerinnen die Gelegenheit geboten wurde, den eigenen Schulhof aktiv mitzugestalten. Im Verlauf einer Projektwoche wurde den Teilnehmenden zuerst das Wissen rund um das Thema Farbe und Graffiti vermittelt, um dann im Anschluss ihr Wissen und ihre Ideen an der  Schulhofwand kreativ zu verwirklichen. Durch dieses Mikroprojekt konnten nicht nur handwerkliche Fähigkeiten gefördert werden, sondern auch soziale Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Partizipation und Teamfähigkeit. Auch konnte denjenigen Schülern und Schülerinnen, die sich schwer in die Schule integrieren konnten, eine Möglichkeit geboten werden, sich besser mit ihrer Schule zu identifizieren.

Mikroprojekt Filmprojekt „Feinde werden Freunde“ (04.08.16 - 06.08.2016)

Dieses Mikroprojekt beinhaltete die Erstellung eines Films von und mit Jugendlichen zum Thema „Feinde werden Freunde“, in dem die Jugendlichen ihre mit diesem Thema verbundenen Erfahrungen und Ideen einbringen und unter professioneller Begleitung umsetzen konnten. So wurde die Filmhandlung von den Jugendlichen selbst erarbeitet und auch die Rollenverteilung, die Auswahl der Drehorte und weitere mit dem Filmdreh verbundene Aufgaben wurden selbständig durch die Teilnehmenden ausgeführt. Nach dem unter professioneller Begleitung erfolgten Dreh des Films konnten die Teilnehmenden das fertige Werk ihren Angehörigen und Interessierten präsentieren. Auch in diesem Mikroprojekt wurden den Jugendlichen zukünftige berufliche Möglichkeiten aufgezeigt, ebenso wie soziale Kompetenzen wie etwa Kompromissbereitschaft gefestigt.

Mikroprojekt Künstlerische Gestaltung von Haltestellen der MVB (03.10.2016 - 03.03.2017)

Dieses Mikroprojekt beschäftigte sich in Zusammenarbeit mit den Magdeburger Verkehrsbetrieben mit der künstlerischen Neugestaltung von Haltestellen. Gearbeitet wurde an den Haltestellen „Neustädter See“, „Neustädter Platz“ und „Krähenstieg“. An diesen Haltestellen wurde den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben zum einen ihre Ideen und Vorstellung, zum anderen aber auch ihren Bezug zu ihrem Stadtteil darzustellen. Unter der fachkundigen Begleitung eines Künstlers wurden den Jugendlichen zuerst die fachlichen Grundlagen vermittelt, diese mit praktischen Übungen untermalt, um schließlich die fertigen Entwürfe an den jeweiligen Haltestelle zu realisieren. Sowohl für die Teilnehmenden selbst als auch für alle Beteiligten war dieses Mikroprojekt ein voller Erfolg und eine gute Möglichkeit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Selbstvertrauen zu geben und ihnen neue Perspektiven für den weiteren schulischen und beruflichen Lebensweg aufzuzeigen.

Mikroprojekt „Schlupfloch“ (07.04.2017 – 07.04.2018)

Das Mikroprojekt richtet sich an Schüler und Schülerinnen, die suspendiert wurden oder den Unterricht gar nicht mehr besuchen. Diesen jungen Menschen soll mit dem aktuellen Mikroprojekt eine Anlaufstelle geboten werden. Hier wird versucht den Teilnehmenden eine Tagesstruktur zu bieten und mit Ihnen Aufgaben und Übungen im kreativen, kommunikativen und selbstreflexiven Bereich durchzuführen. Kombiniert werden diese Übungen mit Arbeiten in einer Holz- oder Kreativwerkstatt, im Gartenbau und mit bewegungs- und erlebnispädagogischen Aktivitäten. So sollen die Teilnehmenden wieder an schulähnliche Vorgänge gewöhnt werden und in ihrer Selbstwahrnehmung und Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gestärkt werden.

"Vom Kopf in den Bauch" (08.01.18 – 07.04.2018)

In diesem Mikroprojekt arbeitet ein Künstler insbesondere mit schulfernen Jugendlichen mit verschiedenen Hilfebedarfen und aus sozialen Brennpunkten zusammen. Das Angebot richtet sich auch an die Teilnehmenden aus den Bausteinen "Case Management" und "Mikroprojekt".

Der Künstler bietet im Mikroprojekt den jungen Menschen die Möglichkeit, Bilder zu gestalten, welche von tages- oder situationsabhängigen Stimmungen beeinflusst sind und dadurch Momentaufnahmen liefern. Die Gestaltung der Bilder verlagert sich "Vom Kopf in den Bauch" und sind Abbilder der eigenen Empfindungen. Die Gestaltungen sind abstrakt, da das Nicht-Berühren der Leinwände/Malgründe mit den Malwerkzeugen einzige Bedingung für die gestalterische Arbeit ist. Nach einiger Zeit der Ruhe, um einen entsprechenden Abstand zum Bild zu bekommen, sieht man gemeinschaftlich mit den gestaltenden Projektteilnehmenden auf die entstandenen Werke und versucht zu reflektieren, warum diese in der Regel sehr unterschiedlichen Arbeiten auch sehr unterschiedlich auf einen selbst und andere wirken. Das Projekt wird mit einer Ausstellung der Bilder abgeschlossen. Das Umfeld der Jugendlichen erhält so einen besonderen Zugang zu den Erlebnissen dieser.

Die in den Projekttagen entstandenen Bilder sind eine Plattform zur Selbsterfahrung, Selbstreflexion und im besten Fall zur Selbsterkenntnis. Die Jugendlichen werden darin unterstützt sich ihrer persönlichen Lage und ihren Gefühlen und Gedanken zu stellen. Dadurch können pädagogische Mitarbeiter/-innen folglich Entwicklungstendenzen aufgreifen und verstärken. Mit der bewussten Teilnahme an der Gesellschaft, oder auch dem sinnstiftenden Umgang mit dem Kontext Lernen und Schule, wird das soziokulturelle Bezug der Teilnehmenden zum Quartier gestärkt.

Dance! (23.04.2018 - 28.09.2018)

Das Projekt "Dance!" ist ein bewegungsorientiertes Angebot, welches sich insbesondere an Jugendliche aus dem Quartier richtet. Vor allem sollen schulferne Jugendliche und deren Umfeld angesprochen werden. Zum einen wird das Tanzprojekt mit den Kooperationsschulen im Quartier und mit Schulklassen durchgeführt, welche der Schulsozialarbeit und bei der psychologischen Diagnostik insbesondere auffällig geworden sind durch Tendenzen zu schulverweigernden Verhaltensweisen. Ihre Bindung an die bestehende Klasse, sowie auch an die eigene Schule soll durch die gemeinsame Erfahrung gestärkt werden. Durch das gemeinsame Tanzen wird es ihnen ermöglicht, ein sinnhaftes Ventil für alltägliche Problemlagen zu entwickeln und eine geordnete Lebenswegplanung zu unterstützen. Den Teilnehmenden werden die Kontexte: Bildung, Schule und Kultur aus einer positiven Sichtweise näher gebracht um alte Denkstrukturen aufzubrechen. Des Weiteren werden die Teilnehmenden darin gefördert ihre Selbstkompetenzen zu trainieren. Das Angebot der kulturellen Bildung im Magdeburger Norden, stellt einen nachhaltigen Mehrwert für das Quartier dar.

Improvisier Dich! (11.06.2018 – 29.06.2018)

Das Projekt "Improvisier Dich! ist ein Angebot aus der kulturellen Bildung. Durch Methoden des Improvisationstheaters sollen schulferne Jugendliche aktiviert werden, sich mit sich selbst und ihrer jeweiligen Problemlage zu beschäftigen. Durch gezieltes Training kommunikativer Fähigkeiten, können sie soziale Kompetenzen erwerben, welche maßgeblich zur Bewältigung von schulischen und beruflichen Werdegängen betragen. Rollenspiele ermöglichen insbesondere Jugendlichen sich in anderen Kontexten zu erleben, Perspektiven zu entwickeln und gesellschaftliche Grenzen spielerisch auszutesten.

"Improvisier Dich!" fordert die Jugendlichen auf, durch exemplarisches Erleben bei Improvisationstheater und Kommunikationstraining, sich Fähigkeiten anzueignen, um ihre Lebenswegplanung aktiv mitgestalten zu können.

Falls eine sozialpädagogische Weiterbegleitung benötigt wird, können die Teilnehmenden ans Casemanagement des Projektes "Hey Du! Einsteigen - Aufsteigen - Durchsteigen" angebunden werden.

Deluxe Camp - der Start in den Sommer (19.06.2018 - 06.07.2018)

Das Camp am Barleber See in Magdeburg richtet sich an Jugendliche aus dem Quartier, die entweder im letzten Schuljahr aktiv oder passiv Schule vermieden haben, die sich mit einem schlechten Jahreszeugnis oder gar einem Abgang ohne Abschluss konfrontiert sehen. Zusätzlich werden Mädchen und Jungen adressiert, die sich bereits über längere Zeit im Case Management befinden, darüber begleitet wurden und sich bereits weiterentwickelt haben. Alle sollen einen Start "deluxe' in ihre Sommerferien erhalten, als Bestärkung, aber auch Belohnung.

Inhaltlich besteht das Camp aus drei Hauptsträngen. Zum einen werden die Teilnehmenden drei Tage (zuzüglich zwei Übernachtungen) aus ihren Gewohnheiten, aus ihrer Komfortzone, aber auch aus ihren alltäglichen Konflikten herausgenommen und sollen dadurch sowie zusätzlich durch den naturnahen, abgeschiedenen Veranstaltungsort zum Innehalten gebracht, aber auch angeregt werden. Zum anderen werden über erlebnispädagogische Angebote wie Kanufahren, Bogenschießen o.Ä. Vertrauens- und Motivationsfähigkeit sowie die Selbstwirksamkeitserfahrung gestärkt. Zusätzlich wird das Camp unter ein gemeinnütziges Ziel gestellt, der Etablierung eines Book-Sharing-Angebots für ihr Quartier. Die Jugendlichen werden unter Anleitung Bücherregale bauen und gestalten, die nach dem Camp an öffentlichen, geschützten, aber zugänglichen Plätzen im Quartier aufgestellt werden und dort als dauerhafte Tauschbörse für Bücher, CDs, DVDs fungieren. Dieses Sharingssystem schaffen Jugendliche aus dem Quartier für das Quartier. Dadurch soll die Identifizierung mit dem Quartier gesteigert werden. Zusätzlich wird natürlich durch den Bau jeder einzelne Jugendliche sich kreativ und handwerklich ausprobieren können und etwas von Wert und Dauer erschaffen, was das Selbstvertrauen positiv beeinflusst. Zudem wird in allen drei Punkten Team und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Die Interaktion besteht zudem zwischen Jugendlichen, die ähnliche Probleme kennen, aber in deren Bearbeitung an ganz verschiedenen Ansätzen arbeiten. Der Austausch wird jeden Einzelnen in seiner Persönlichkeit voranbringen.    

Die Jugendlichen werden im Vor- oder Nachgang an das Case Management angebunden sein (oder beides).

JuKuBa - Jugend-Kultur-Basar (15.10.18 - 15.12.18)

Der Jugend-Kultur-Basar liegt in der Weihnachtszeit und kann deswegen als eine Art Weihnachtsbasar angesehen werden. Da er im Quartier stattfinden wird, ist es ein Markt für das Quartier und da er von ansässigen Jugendlichen gestaltet wird auch aus dem Quartier.

Dieses Mikroprojekt gliedert sich in insgesamt vier Bausteine, welche jeweils durch Künstler und/oder Pädagogen begleitet werden.

Baustein 1 - "JuKuBa schafft das!" Partizipatives Planungs- und Organisationsteam

In diesem Baustein übernehmen die Jugendlichen Verantwortung, was Ihre Alltagskompetenz stärkt, aber auch die Fähigkeiten trainiert, die dazu nötig sind, sich selbst zu helfen und so etwas wie ein Event aus eigener Kraft und nach eigenen Vorstellungen auf die Beine zu stellen. Damit geht auch eine positive Selbstwirksamkeitserfahrung, aber auch eine gestärkte Handlungs- und Problemlösungskompetenz einher.

Baustein 2 - "JuKuBa macht was!" Präsent- und Gestaltungswerkstatt

Dieser Baustein Fokussiert die handwerklichen Kompetenzen sowie das Engagement für das eigene Quartier der Jugendlichen.

Baustein 3 - "JuKuBa kennt sich aus!" Kreativität und Sozialraumerkundung im Longboard Workshop

Der Workshop fokussiert urbanes Erleben, Lernen und Gestalten. Soziale Kompetenzen, wie Frustrationstoleranz (Stürze/Fallschule), das Überwinden von Ängsten sowie der Selbstwirksamkeit und des Selbstbewusstseins werden erlebbar gemacht. Zudem wird Kreativität sowie die handwerklichen Kompetenzen der Teilnehmenden, unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit, gefördert.

Baustein 4 - "JuKuBa wird aktiv!" - Bewegungsprojekt

Jugendliche sollen mit bewegungsorientierten Methoden zur Selbstwahrnehmung angeregt werden, das Körpergefühl stärken als auch den positiven Effekt von Bewegung und gesundheitsfördernde Lebens- und Ernährungsweisen erfahren. Durch gezielte Anleitung kann auch die bewusste Selbstdarstellung angeregt werden. Die Jugendlichen erhalten Kompetenzen um ihre Freizeit sinnvoll und selbständig zu gestalten. Sie werden befähigt erlernte Bewegungs-/Sporttechniken und die Philosophie einer gesunden Lebensweise als Multiplikatoren an andere Jugendliche im Quartier weiter zu geben.

Alle Bausteine stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe.