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11. Internationaler Telemann-Wettbewerb 2021 verschoben

Der 11. Internationale Telemann-Wettbewerb  wird aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben und findet nun vom 29. August bis 4. September 2021 in Telemanns Geburtsstadt Magdeburg statt. Der Anmeldeschluss wird bis Montag, dem 15. März 2021, verlängert. Der ursprünglich für Anfang März geplante Wettbewerb ist für historische Holzblasinstrumente (Blockflöte, Traversflöte, Barockoboe) ausgeschrieben.

Mit der Verschiebung des Termins ändern sich zudem die Anmeldeformalitäten. Um in Zeiten der Pandemie unnötige Reisen zu vermeiden und dennoch eine hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge zu sichern, wird die Anzahl der Teilnehmer*innen auf 40 begrenzt. Über die Zulassung zum Wettbewerb entscheiden Mitglieder der Jury in einer Vorauswahljury auf der Basis von Videoaufnahmen, die bis zum Anmeldeschluss eingereicht werden müssen.

Die Teilnehmenden werden von einer hochkarätigen und international besetzten Jury bewertet, die unter der Leitung von Prof. Dr. Barthold Kuijken (B, Blockflöte) steht. Aus terminlichen Gründen wird es auch in der Zusammensetzung der Wettbewerbsjury Änderungen geben. Für Paul Dombrecht und Saskia Coolen, die ihre Teilnahme absagen mussten, kommen Carin van Heerden (A, Oboe) und Peter Van Heyghen (B, Blockflöte) nach Magdeburg. Der Jury gehören weiterhin Prof. Katharina Arfken (D/CH, Oboe), Prof. Kate Clark (AUS/NL, Traverso),und Prof. Michael Schneider (D, Blockflöte) an.

Der Wettbewerb wird auch im Spätsommer in drei öffentlichen Runden  ausgetragen. Veranstaltungsort ist das Gesellschaftshaus, in dem auch das Zentrum für Telemann-Pflege und - Forschung seinen Sitz hat. Neu wird sein, dass das traditionelle Abschlusskonzert des Wettbewerbs mit der Übergabe der Preise bereits am Abend des Finaltages stattfinden wird, also am Sonnabend, dem 4. September 2021, 19.30 Uhr.

Insgesamt stehen   Preisgelder in Höhe von 15.500 EUR zur Verfügung. Neben Hauptpreisen, u.a. der Preis der Mitteldeutschen Barockmusik, können sich erfolgreiche Teilnehmer*innen auf Konzertverpflichtungen bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, dem Bachfest Leipzig, den Arolser Barock-Festspielen und den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci freuen.

11. Internationale Telemann-Wettbewerb wird von der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung der Landeshauptstadt Magdeburg    veranstaltet.    Präsident des Wettbewerbs ist Prof. Siegfried Pank, der zugleich   auch  als   Präsident der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V. vorsteht.

Anmeldungen zur  Teilnahme

Anmeldungen zur Teilnahme und das Übermitteln eines Videos für die Vorauswahl sind noch   bis Montag, dem 15. März 2021 (Datum des Poststempels), möglich. Die Ausschreibungsunterlagen   stehen unter www.telemann.org zur Verfügung.

Teilnehmen können Instrumentalist*innen im Alter von 18 bis 34 Jahren, denen die historisch   informierte Aufführungspraxis ein grundlegendes Interpretationsanliegen ist und die   auf einem historischen Instrument (spätestens 18. Jahrhundert) oder dem Nachbau eines   solchen spielen.

Kontakt
11. Internationaler Telemann-Wettbewerb
Ivonne Woltersdorf
E-Mail: wettbewerb@telemann.org
Tel. +49 391  540 6756

Ausschreibungsunterlagen Internationaler Telemann Wettbewerb

Hintergrund

Der von der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V. 2001 ins Leben gerufene und seither  im Biennale-Rhythmus veranstaltete Wettbewerb soll die Auseinandersetzung mit dem umfangreichen   Schaffen Georg Philipp Telemanns bei Musikstudierenden bzw. jungen Interpretinnen   und Interpreten im Alter von 18 bis 34 Jahren fördern, eine historisch informierte Aufführungspraxis der Musik des 18. Jahrhunderts stimulieren, den Erfahrungsaustausch der  jungen Musikergeneration auf internationaler Ebene anregen und ihren Einstieg ins Berufsleben  durch eine erfolgreiche Teilnahme an diesem musikalischen Leistungsvergleich unterstützen.

Einige der heute im Musikleben und/oder in der musikalischen Ausbildung tätigen Wettbewerbspreisträger sind Prof. Felix Koch (Ensemble „Mediolanum“, 2001), Prof. Michael Hell (Blockflöte, 2003), Dmitri Sinkovsky (Violine, 2011) und das Ensemble „Camerata  Bachiensis“ (2013), welches von 2016 bis 2020 Ensemble in residence des Bach-Museums Leipzig war.  Ausgeschrieben wurden bislang die Kategorien Kammermusik, historische Holzblasinstrumente,  historische Streichinstrumente und Gesang.