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Situation in Magdeburg stabilisiert sich - Aufräumarbeiten laufen, die Bewohner von Cracau können zurück

Die Hochwassersituation in Magdeburg stabilisiert sich zunehmend. Die Alarmstufe IV gilt weiterhin, der Katastrophenfall kann noch nicht aufgehoben werden. Auch die Bewohner der Ortsteile Pechau und Randau-Calenberge können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Die Aufräumarbeiten sind angelaufen.

Heute Vormittag gab es einen gemeinsamen Vor-Ort-Termin des Katastrophenstabes der Landeshauptstadt mit Vertretern des Salzlandkreises und dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz zwischen Haberlandbrücke und Alter Fähre. Die dortigen Schadstellen konnten inzwischen erfolgreich verbaut werden. Es wird eingeschätzt, dass der Deich derzeit stabil ist.

Sofern die Situation über Nacht stabil bleibt, wollen beide Stäbe morgen Vormittag entscheiden, ob die Einschränkungen zum Betreten der gesperrten Orte im Salzlandkreis sowie der Magdeburger Ortsteile Randau-Calenberge und Pechau aufgehoben werden kann.

Für alle weiteren Stadtteile östlich der Elbe (Cracau, Prester, Brückfeld, Neugrüneberg, Puppendorf, Friedensweiler und den südlichen Herrenkrugbereich rund um die Breitscheidstraße) können die Einschränkungen ab sofort aufgehoben werden. Die Bewohner können in ihre Häuser zurückkehren. Auch in der Bleckenburgstraße sind die Wohnungen wieder zugänglich. Teilweise müssen noch Keller ausgepumpt werden.

Pegel-Prognosen für Magdeburg/Strombrücke:

13. Juni 6.35
14. Juni 6,15
15. Juni 5,90
16. Juni 5,65
17. Juni 5,45

Zum Wochenende wird mit der Aufhebung der Hochwasseralarmstufe IV gerechnet.

Die Schulen, die für die Unterbringung von Einsatzkräften und als Ausweichquartiere benötigt wurden, werden jetzt nach und nach frei, so dass der Schulunterricht ab Freitag wieder aufgenommen werden kann. Eltern und Schüler werden gebeten, sich direkt in ihrer Schule zu informieren, ab wann der Unterricht wieder stattfindet.

In Rothensee wird das Wasser nach und nach abgepumpt. Schwerpunkte sind dabei derzeit die Siedlung sowie der Betriebshof der MVB. Die Stromversorgung kann abschnittsweise wieder aufgenommen werden, Vertreter der SWM sind vor Ort. Auch die Gleise der Hafenbahn sind inzwischen wieder frei, dort müssen jetzt die technischen Anlagen überprüft werden. Für morgen Abend wird der erste Zug im Hafengebiet erwartet.

Bereits am Donnerstag wird der Städtische Abfalbetrieb in Rothensee die Sandsäcke in der Siedlung entsorgen. Die Bewohner werden gebeten, diese auf den Gehweg vor den privatgrundstücken abzulegen. Für kommenden Montag ist die Entsorgung des Sperrmülls in Rothensee vorbereitet, auch dieser soll auf den Gehwegen abgelegt werden. Elektrogeräte bitte separat abstellen, da diese getrennt vom übrigen Sperrmüll abgefahren werden.

Auch in den anderen betroffenen Bereichen wird das Abpumpen des Wassers vorbereitet. Bürger, die Hilfe beim Abpumpen benötigen, können sich an die Bürger-Hotline 540 7777 wenden. Der Stab bittet um Geduld, weil sich das Abpumpen auch noch um einige Tage verzögern kann. Die Entscheidungen zum Abpumpen müssen jeweils in Abhängigkeit von den Grundwassersituationen getroffen werden, um die Statik der Gebäude nicht zu gefährden.

Auch wenn sich die Lage in Magdeburg weiterhin stabilisiert, sind weiterhin rd. 1000 Einsatzkräfte von Bundeswehr, Feuerwehr und THW sowie Hilfsorganisationen vor Ort, um die Stadt zu unterstützen.

In den BürgerBüros Süd, Mitte und Nord können ab sofort die Anträge für die Hochwasser-Soforthilfe gestellt werden. In den ersten zwei Stunden wurden bereits rd. 100 Anträge gestellt. Die Formulare für die Soforthilfe finden Betroffene unter www.magdeburg.de.