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Von West nach Ost

In der kommenden Woche wird das Glasdach auf die bereits bestehende Stahldachkonstruktion über dem Treppenaufgang zu den Gleisen 7 und 8 montiert. Dazu werden die einzelnen Glasteile von der Ebene 0 auf die Ebene +1 gehoben und dort von den Arbeitern montiert. Das Glasdach wird sich auf der gesamten Strecke zwischen den beiden neuen DB-Brücken der Gleise 9 bis 13 und 6 bis 8 erstrecken und somit einen Lichteinfall zwischen den beiden Bauwerken zulassen. Die Kombination aus Beton, Stahl und Glas ist zudem auch optisch ein Hingucker.

Weitere Arbeiten der Deutschen Bahn erfolgen parallel dazu weiter östlich. Dort wird bereits der Abbruch der alten Eisenbahnüberführungen vorbereitet, in dem Gründungsarbeiten für die geplante Kabelbehilfsbrücke vor Gleis 1 auf der Südseite in den Blöcken 33 und 34 erfolgen.

Dazwischen liegt der Kölner Platz, der derzeit als Bohrgutlager genutzt wird. Dabei handelt es sich um den überschüssigen Beton, der von den Bohrpfahlköpfen abgestemmt wird, um die Bewehrungskörbe freizulegen. Bisher wurde ein Bereich des Damaschkeplatzes als Hauptlager für Bohrgut und Bodenaushub genutzt. Aufgrund der Größe der Baustelle und der verschiedenen parallel erfolgenden Arbeiten muss jetzt auch der Kölner Platz übergangsweise als Lager genutzt werden. Hinzu kommt, dass am Damaschkeplatz derzeit noch die Abbruch- und Verfüllarbeiten am ehemaligen Fußgängertunnel erfolgen. Dieser Bereich wird später das neue Gleisviereck der MVB bilden.