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HerrenkrugIn den ostelbischen Stadtgebieten, am nördlichen Stadtrand gelegen, befindet sich in den Elbauen eine der schönsten und natürlichsten Parkanlagen der Stadt. Bereits im 17. Jahrhundert entstand hier aus einem Wiesen- und Weidenland ein Ausflugsziel mit Wirtshaus, das den Namen Herren- oder Neuer Krug trug. Zwischen 1780 und 1799 entstanden dann sogar Alleen angelegt, die jedoch während der Westfälischen Regierungszeit 1807 bis 1814 teilweise abgeholzt wurden und in einen traurigen Zustand verfielen.

Im 19. Jahrhundert bestand jedoch in der stark urbanisierten Festung Magdeburg ein enormes Bedürfnis nach Natur und Grünfläche, so dass auch das Gebiet des Herrenkrugs für eine solche Nutzung in Betracht gezogen wurde. Zwischen 1818 und 1824 entstand zunächst eine vorrangig landwirtschaftlich-gärtnerisch genutzte Anlage. Der Gartendirektor Peter Joseph Lenné wurde dann 1829 mit der Gesamtplanung für eine Parkanlage beauftragt. Lenné hielt sich bei seinen Planungen an die natürlichen Gegebenheiten des Parks, so dass der Herrenkrug heute mit einem teilweise jahrhundertealten Baumbestand aufwarten kann.

Aufgrund der häufigen Hochwasser im Parkbereich erhielt die die Anlage bereits um 1837 einen Damm als Schutz gegen die Elbhochwasser. Ein Gesellschaftshaus entstand in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, 1877 wurde eine Pferdebahnlinie eingerichtet, die 1900 durch die noch heute bestehende Linie 6 der Straßenbahn abgelöst wurde. Schließlich erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts auch die Einrichtung einer Pferderennbahn. Besonders erwähnenswert sind auch die gestifteten Kleinplastiken, wie der gusseiserne Löwe aus dem Jahr 1845 oder die Kugelsonnenuhr von 1861.

Die starken Zerstörungen im 2. Weltkrieg zwangen zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen bis in die letzten Jahre. Heute erstrahlt der Park aber wieder in ganzer Schönheit und stellt mit seiner Pflanzenvielfalt ein besonderes Kleinod der Magdeburger Parkanlagen dar.